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Camping mit Hund: Der ultimative Anfänger-Guide für einen entspannten Urlaub

Zum ersten Mal Camping mit Hund? Entdecke unseren ultimativen Anfänger-Guide voller Tipps, Packlisten und Regeln für einen entspannten Natururlaub.

Foto van Mascha
Mascha2024-05-25
4 Min. Lesezeit
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Camping mit Hund: Der ultimative Anfänger-Guide für einen entspannten Urlaub

Stell dir vor: Du wachst auf, hörst die Vögel zwitschern, öffnest das Zelt und die frische Morgenluft strömt herein. Neben dir reckt sich dein treuer Vierbeiner, bereit für einen neuen Tag voller Abenteuer in der Natur. Camping mit Hund ist eine der befreiendsten Arten, Urlaub zu machen. Egal, ob es in den Schwarzwald, an die Nordsee oder in die Alpen geht – das gemeinsame Leben im Freien stärkt eure Bindung enorm.

Aber wenn du das zum ersten Mal machst, kann es auch etwas nervenaufreibend sein. Bleibt der Hund am Zelt? Was ist, wenn er die Nachbarn anbellt? Und was genau musst du einpacken? Keine Sorge! In diesem ultimativen Anfänger-Guide führen wir dich durch alle Vorbereitungen, damit ihr gemeinsam einen wohlverdienten und stressfreien Campingurlaub genießen könnt.

Hund vor einem Zelt
Hund vor einem Zelt

1. Die Vorbereitung: Finde den perfekten Platz

Nicht jeder Campingplatz ist auf Hunde eingerichtet. "Hunde erlaubt" bedeutet manchmal nur, dass sie geduldet werden, solange du bezahlst. Suche daher nach Campingplätzen, die wirklich hundefreundlich sind.

  • Ausstattung: Gibt es Auslaufflächen, Hundeduschen oder sogar eingezäunte Spielwiesen?
  • Regeln: Darf der Hund mit ins Restaurant oder auf die Terrasse? Gibt es eine Begrenzung für die Anzahl der Hunde pro Stellplatz?
  • Umgebung: Liegt der Platz direkt an einem Wanderweg oder Gewässer, wo Hunde willkommen sind?

Tipp: Nutze Apps oder Webseiten, die speziell nach Hundefreundlichkeit filtern. Nichts ist ärgerlicher, als anzukommen und festzustellen, dass dein Hund nirgendwo frei laufen darf.

2. Schlafen und Entspannen: Schaffe einen Rückzugsort

Auf dem Campingplatz ist alles neu und aufregend: fremde Geräusche, andere Hunde und Menschen, die am Zelt vorbeilaufen. Es ist entscheidend, dass dein Hund einen eigenen, sicheren Platz hat, an den er sich zurückziehen kann. Zu Hause hat er sein Körbchen, und beim Camping sollte das nicht anders sein.

Ein normales Hundekissen ist oft zu sperrig und wird schnell schmutzig oder nass. Deshalb ist ein spezielles Reisebett ein Lebensretter. Unser Favorit ist das Chuckit! Reisebett. Es lässt sich kompakt wie ein Schlafsack zusammenrollen, ist waschbar und hat eine wasserabweisende Unterseite. Ideal für das Gras oder das Vorzelt.

Gewöhne deinen Hund schon zu Hause an dieses Bett. Lass ihn ein paar Mal darauf schlafen, damit es vertraut riecht, sobald du es auf dem Campingplatz ausrollst.

3. Sicherheit rund ums Zelt

Die meisten Campingplätze verlangen, dass Hunde am Stellplatz angeleint sind. Selbst der gehorsamste Hund kann in einem unbeobachteten Moment einem Kaninchen oder Ball hinterherjagen. Du willst nicht den ganzen Tag die Leine halten, aber auch nicht, dass er die Zeltstangen umreißt.

Die Lösung ist einfach: ein Spiral-Anlegepflock. Diesen drehst du fest in den Boden und befestigst daran eine lange Leine (zum Beispiel aus Biothane). Das gibt deinem Hund Bewegungsfreiheit rund um das Zelt, ohne dass er ausbüxen kann. Achte nur darauf, dass die Leine nicht so lang ist, dass er ungebeten die Nachbarn besuchen kann!

Extra Sicherheitstipps

  • Marke: Stelle sicher, dass dein Hund eine Marke mit deiner Handynummer (inklusive Ländervorwahl, z.B. +49) trägt.
  • Foto: Hab ein aktuelles, klares Foto von deinem Hund auf dem Handy, nur für den Fall, dass er doch einmal wegläuft.

4. Die Packliste: Was darf nicht fehlen?

Neben den Standardsachen wie Futter (nimm extra mit!), Näpfen und Leinen gibt es ein paar Dinge, die für Camper unverzichtbar sind:

  • Schleppleine (5-10 Meter): Für den Stellplatz und Spaziergänge in Gebieten mit Leinenpflicht.
  • Handtücher: Viele Handtücher. Ein nasser, schlammiger Hund im kleinen Zelt macht keinen Spaß.
  • Erste-Hilfe-Set: Ein Unfall ist schnell passiert. Eine Zeckenzange, Desinfektionsmittel und Verbandmaterial sind essenziell. Das Kurgo Dog First Aid Kit ist kompakt und vollständig. Willst du genau wissen, was drin sein sollte? Lies unseren umfassenden Leitfaden über das Zusammenstellen eines Erste-Hilfe-Sets für deinen Hund.
  • Heimtierausweis: Geht es über die Grenze? Dann ist ein EU-Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung Pflicht.

5. Camping-Etikette: Freunde bleiben

Du findest deinen Hund toll, aber nicht jeder Camper ist ein Hundeliebhaber. Nimm Rücksicht auf deine Nachbarn, um Beschwerden zu vermeiden.

  • Bellen: Versuche, übermäßiges Bellen zu vermeiden. Reagiert dein Hund stark auf Passanten? Stelle dein Zelt oder den Wohnwagen so auf (oder nutze einen Windschutz), dass seine Sicht eingeschränkt ist.
  • Sauberkeit: Es klingt logisch, aber räume die Hinterlassenschaften deines Hundes immer sofort weg. Auch in den Büschen am Rand des Campingplatzes.
  • Nicht allein lassen: Lass deinen Hund nicht allein im Zelt oder Wohnwagen, besonders wenn es warm ist oder er in fremder Umgebung schnell unruhig wird.

Fazit

Camping mit Hund ist ein Abenteuer, das du so schnell nicht vergessen wirst. Es erfordert etwas mehr Vorbereitung und Anpassungsfähigkeit, aber du bekommst unbezahlbare Erinnerungen zurück. Gemeinsam aufwachen, den ganzen Tag draußen sein und abends müde aber zufrieden vor dem Zelt sitzen... besser geht es nicht.

Möchtest du neben Wandern und Campen mal etwas anderes ausprobieren? Lies dann unseren Guide über Radfahren mit Hund.

Mit der richtigen Ausrüstung, wie einem guten Reisebett und einem sicheren Anlegepflock, und einer gesunden Portion "Camping-Etikette", sorgt ihr dafür, dass ihr gern gesehene Gäste seid. Also pack das Zelt ein, ruf deinen Hund und ab nach draußen!

Hast du noch einen ultimativen Camping-Tipp? Teile ihn mit uns auf Instagram!

Viel Spaß beim Campen, Mascha von Dogmaps

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