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Hundepfoten Pflege: Der komplette Guide für jede Jahreszeit

Lernen Sie, wie Sie die Pfoten Ihres Hundes im Sommer und Winter schützen. Tipps zur Pfotenpflege, Schutz vor heißem Asphalt, Streusalz und rauem Gelände.

Foto van Marijke
Marijke2024-05-24
4 Min. Lesezeit
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Hundepfoten Pflege: Der komplette Guide für jede Jahreszeit

Die Pfoten Ihres Hundes sind fürs Laufen, Springen und Graben gemacht. Sie scheinen robust wie Nägel zu sein, aber der Schein trügt. Die Ballen sind empfindlich und anfällig für extreme Temperaturen, scharfe Gegenstände und aggressive Substanzen wie Streusalz. Dennoch übersehen viele Besitzer diesen wesentlichen Teil der Hundepflege.

Haben Sie jemals darüber nachgedacht, dass Ihr Hund, im Gegensatz zu Ihnen, immer barfuß läuft? Ob es friert, dass es kracht, oder die Sonne den Asphalt schmelzen lässt: Diese treuen Pfoten müssen alles ertragen.

In diesem Guide erfahren Sie alles über die Pflege von Hundepfoten. Wir besprechen die Gefahren pro Jahreszeit und geben praktische Tipps, um Ihren Vierbeiner komfortabel und schmerzfrei zu halten.

Hundepfoten auf einem Waldweg
Hundepfoten auf einem Waldweg

1. Die Anatomie der Hundepfote

Bevor wir in die Tiefe gehen, ist es gut zu wissen, wie eine Hundepfote funktioniert. Die Ballen fungieren als Stoßdämpfer und Isolierung. Sie sind durchblutet und enthalten Nervenenden, was bedeutet, dass ein Schnitt oder eine Verbrennung sehr schmerzhaft ist. Außerdem schwitzen Hunde über ihre Pfotenballen, was für ihre Temperaturregulierung entscheidend ist.

2. Gefahren im Sommer: Vorsicht vor heißem Asphalt!

Sobald die Sonne scheint, zieht es uns alle nach draußen. Aber Vorsicht: Der Untergrund kann trügerisch heiß werden.

Die 5-Sekunden-Regel

Zweifeln Sie, ob es zu heiß zum Spazierengehen ist? Legen Sie Ihren Handrücken 5 Sekunden lang fest auf den Asphalt oder das Pflaster. Tut es weh? Dann ist es zu heiß für Ihren Hund. Bei einer Außentemperatur von 25°C kann sich Asphalt auf über 50°C aufheizen!

Verbrannte Pfotenballen sind nicht nur schmerzhaft, sondern heilen auch langsam. Wenn Sie Blasen, lose Haut sehen oder Ihr Hund sich zwanghaft die Pfoten leckt, konsultieren Sie sofort einen Tierarzt.

Schutz

Neben dem Vermeiden heißer Oberflächen (spazieren Sie früh morgens oder spät abends), können Sie die Pfoten präventiv schützen. Ein guter Pfotenwachs bildet eine atmungsaktive Schicht, die vor Hitze, aber auch vor Trockenheit und Rissen schützt.

Musher's Secret wurde ursprünglich für Schlittenhunde entwickelt, funktioniert aber fantastisch für jeden Hund. Es ist 100% natürlich und sicher, wenn Ihr Hund es ableckt.

3. Winterliche Tücken: Salz, Eis und Schnee

Der Winter bringt seine eigenen Herausforderungen mit sich. Schneespaß ist toll, aber Streusalz ist katastrophal für Hundepfoten. Es brennt in den Ballen und kann Trockenheit und Risse verursachen.

Eisklumpen

Bei langhaarigen Hunden bilden sich oft Eisklumpen zwischen den Zehen. Das fühlt sich an wie Laufen mit einem Stein im Schuh: schmerzhaft und irritierend. Schneiden Sie die Haare zwischen den Zehen im Winter kurz.

Vorbeugung und Pflege

Reiben Sie die Pfoten vor dem Spaziergang mit Pfotenwachs ein (dasselbe Musher's Secret wie im Sommer!), um zu verhindern, dass Salz in Risse eindringt und um Schneeklumpen entgegenzuwirken. Spülen Sie die Pfoten nach jedem Spaziergang mit lauwarmem Wasser ab, um alle Salzreste zu entfernen.

4. Raues Gelände und Wandern

Sind Sie ein abenteuerlustiger Wanderer und nehmen Ihren Hund mit in die Alpen oder über felsige Küsten? Dann haben gewöhnliche Hundepfoten viel auszuhalten. Scharfe Steine, heißer Sand oder raue Untergründe können die Sohlen beschädigen.

Für aktive Hunde, die auf langen Touren mitkommen, sind Hundeschuhe ein Segen. Sie bieten Schutz und Grip und verhindern, dass eine kleine Verletzung Ihren Urlaub beendet.

Die Ruffwear Grip Trex Schuhe sind der Goldstandard. Sie haben eine robuste Vibram-Sohle (genau wie Ihre Wanderschuhe!) und atmungsaktives Mesh oben.

5. Matsch und Hygiene

Herbst und Frühling bedeuten oft eines: Matsch. Und zwar viel davon. Den ganzen Hund nach jedem Spaziergang unter die Dusche zu stellen, ist mühsam und nicht immer gut für das Fell. Aber diese schmutzigen Pfoten wollen Sie auch nicht auf Ihrem Sofa haben.

Ein Pfotenreiniger ist hier die ideale Lösung. Es ist ein Becher mit weichen Silikonborsten innen. Füllen Sie etwas Wasser ein, stecken Sie die Pfote hinein, bewegen Sie sie auf und ab, und voilà: eine saubere Pfote ohne Sauerei.

6. Wann zum Tierarzt?

Behalten Sie die Pfoten Ihres Hundes gut im Auge. Checken Sie sie wöchentlich. Achten Sie auf:

  • Tiefe Risse oder blutende Wunden.
  • Geschwollene Zehen oder Ballen.
  • Seltsame Gerüche (könnte auf Pilz oder Infektion hindeuten).
  • Eingerissene Nägel.
  • Humpeln.

Fazit

Die Pfoten Ihres Hundes tragen ihn sein ganzes Leben lang, Kilometer für Kilometer. Sie verdienen also etwas extra Liebe und Aufmerksamkeit. Ob Sie wachsen, mit Schuhen schützen oder einfach regelmäßig kontrollieren: Mit guter Pfotenpflege verhindern Sie viel Elend.

Kümmern Sie sich gut um diese vier Stützpfeiler, und Sie können weiterhin endlos schöne Spaziergänge zusammen genießen!

Als Naechstes

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